Credit Europe Bank Newsletter: April 2015

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Erfolgreich Sparen mit Fonds

Die Börsen werfen seit Jahren höhere Renditen ab als festverzinste Sparformen. Zwar schwanken Aktien und Fonds in ihrem Wert, doch auf längere Sicht werden diese Wertschwankungen mehr als ausgeglichen. Betrachtet man die Wertentwicklung deutscher Aktienfonds in den letzten zwanzig Jahren, so erzielten sie im Schnitt mehr als acht Prozent Rendite pro Jahr. Damit auch Sie von den guten Gewinnchancen profitieren, sollten Sie einige wichtige Regeln beherzigen.

1. Flüssig bleiben: Immer wieder kommt es vor, dass die Kurse von Aktien und Fonds kräftig nachgeben. In diesem Fall ist es wichtig, dass sie nicht auf das investierte Geld angewiesen sind. Deshalb: Spekulieren Sie nicht niemals mit geliehenem oder fest verplantem Geld. Halten Sie immer eine Geldreserve in der Hinterhand, falls mal ein Engpass droht, zum Beispiel auf einem Tagesgeldkonto oder als kurzlaufendes Festgeld.

2. Hundert minus Lebensalter: Dies ist die gängige Formel dafür, wie viel Geld maximal in Börsenpapiere fließen sollte. Bei einem 45jährigen Sparer sind es also höchstens 55 Prozent des Geldvermögens.

3. Verstehen, was man kauft: Meiden Sie todsichere Börsentipps von Nachbarn, Freunden oder Kollegen. Informieren Sie sich selbst und kaufen Sie nur, was sie auch verstehen. Wissen Sie nicht wie ein Put, Short-Fonds oder Derivat funktioniert, dann lassen Sie lieber die Finger davon!

4. Mischen senkt Risiken: Setzen Sie nicht alles auf ein Pferd. Investieren Sie ihr Geld breit gestreut, zum Beispiel in Festgeld, Riester-Rente, Wohneigentum und renditestarke Aktienfonds. Dadurch erreichen Sie einen guten Basismix und erzielen eine gute Rendite bei überschaubarem Risiko.

5. Zehn-Prozent-Regel: Kursschwankungen sollten Sie zwar beobachten, aber nicht verteufeln. Bei mehrjähriger Anlage gleichen sich diese in aller Regel wieder aus. Die Zehn-Prozent-Regel hilft, große Verluste zu vermeiden: Ziehen Sie vom Kaufkurs des Fonds zehn Prozent ab – und notieren Sie diesen Wert. Verliert der Fonds zehn Prozent an Wert, verkaufen Sie den Fonds – so erleiden Sie niemals mehr als zehn Prozent Verlust. Gewinnt der Fonds hingegen zehn Prozent an Wert, notieren Sie auch diesen Wert und schieben zugleich den Verkaufskurs um zehn Prozent nach oben. So bleiben Sie auf Dauer immer in der Gewinnzone. Tipp: Geben Sie automatische Stopps ein, dann übernimmt das Depot die Überwachungsfunktion.

6. Kühlen Kopf bewahren: Selbst nach großen Börsencrashs haben sich die Aktien und Fonds erstaunlich schnell wieder erholt – und meist sogar neue Höchststände erreicht. Bleiben Sie deshalb am Ball und verkaufen Sie nicht überstürzt. Bereiten Ihnen Kursschwankungen schlaflose Nächte, dann legen Sie das Ersparte besser in Festgeld an.

7. Weitblick – auch zurück: Der Blick auf die Langfristentwicklung eines Fonds ist zwar keine Garantie für die Wertentwicklung in der Zukunft. Er gibt aber ein gutes Gefühl für den Erfolg des Fonds und dessen Fondsmanagement. Bewertungen von Ratingagenturen untermauern die Erfolgsaussichten.

8. Regelmäßig kaufen: Haben Sie einen gutgehenden Fonds gefunden, dann investieren Sie in regelmäßigen Abständen. Ein Fondssparplan erzielt dank Cost-Average-Effekt einen guten Durchschnittskostenpreis, denn bei teuren Fondskursen werden nur wenige Anteile gekauft, bei niedrigen Fondskursen entsprechend Ihrer Sparrate mehr. So erwerben Sie mehr Anteile zu einem günstigen Preis.

Steueränderungen 2015: Gut für Arbeitnehmer

Weniger Abgaben bei Kinderbetreuung
Arbeitgeber können bis zu 600 Euro pro Jahr für Kinderbetreuung zuschießen. Seit 2015 ist für diese Leistung keine Einkommensteuer mehr fällig. Voraussetzung ist, dass der Mitarbeiter im Betrieb unabkömmlich ist, während sein Kind zu Hause betreut werden muss. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die alleinerziehende Mutter einen wichtigen Termin in der Firma hat, das Kind aber krank ist und nicht in die Schule gehen kann. Also muss ein Kindermädchen einspringen. Die Kosten dafür trägt der Chef. Das Kind darf aber höchstens 14 Jahre alt sein. Achtung: Die Steuerfreiheit gilt nur dann, wenn der Chef die Leistungen zusätzlich zum Arbeitslohn gewährt. Entgeltumwandlungen sind nicht erlaubt. Außerdem sollten Arbeitgeber nicht mehr als 600 Euro pro Jahr zuschießen, ansonsten werden die Mehraufwendungen für den Mitarbeiter steuerpflichtig.

Erholungsbeihilfe entbürokratisiert
Für Familien interessant sind Zuschüsse des Arbeitgebers für Erholungszwecke. Möglich sind einmal jährlich 104 Euro für den Ehepartner und 52 Euro für jedes Kind. Der Chef kann den Zuschuss pauschal versteuern, so dass für den Arbeitnehmer keine Steuern anfallen. Neu ab diesem Jahr: Als Nachweis genügt es, wenn die Erholungsbeihilfe in zeitlichem Zusammenhang mit dem Urlaub des Arbeitnehmers gezahlt wird. Bislang war die Regel umstritten.

Steuererleichterung bei Betriebsfeier
Betriebsfeiern sind ab diesem Jahr steuerlich einfacher zu handhaben. Die bislang gültige Freigrenze von 110 Euro pro Mitarbeiter ist zu einem Freibetrag geworden. Überstiegen die Kosten der Feier die 110-Euro-Grenze, mussten die Angestellten bislang die für die Betriebsfeier gedachten Aufwendungen von ihrem Einkommen versteuern. Ab jetzt ist es so, dass nur der Betrag, der über den 110 Euro liegt, wie Einkommen versteuert werden muss.
 
Chef darf mehr schenken
Sachgeschenke des Arbeitgebers aus Anlass eines besonderen Ereignisses, etwa einer Hochzeit oder der Geburt eines Kindes, können jetzt einen Betrag von bis zu 60 Euro umfassen. Bislang waren Sachgeschenke nur bis zur Höhe von 40 Euro steuerfrei. Aber Achtung: Zuwendungen in Geld – egal ob bis 40 oder 60 Euro – sind unverändert als Arbeitslohn steuerpflichtig.

Mehr Spielraum bei betrieblicher Altersvorsorge
Im Rahmen der Gehaltsumwandlung besteht seit diesem Jahr mehr Spielraum, Steuern und Sozialabgaben zu sparen. Ursache hierfür ist die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung West auf 72.600 Euro. Da bei der Gehaltsumwandlung aus Bruttolohn Einzahlungen in Direktversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze begünstigt sind, können Arbeitnehmer nun 2.904 Euro Jahresgehalt umwandeln. Dadurch bleiben monatliche Einzahlungen von 242 Euro steuer- und abgabenfrei.

 

Auto Frühlingsfit machen: Sechs Tipps für ungezügelten Fahrspaß

1. Auto gründlich waschen
Nach dem Winter sollten Sie ihren Wagen zur Waschanlage fahren und einer Vollwäsche unterziehen, um Reste von aggressivem Streusalz und Winterdreck vollständig zu beseitigen. Am besten geht dies mit einem Hochdruckreiniger in einer SB-Anlage. Um Schäden am Lack zu vermeiden, sollten Sie dabei genügend Abstand halten.

2. Sommerreifen aufziehen
Für Winterreifen gilt die Faustregel: Von O bis O – also von Oktober bis Ostern. Liegen die Temperaturen konstant über 7 Grad Celsius können Sie beruhigt Sommerreifen aufziehen. Sommerreifen haben eine härtere Gummimischung und werden bei hohen Temperaturen nicht so schnell „schwammig“. Tipp: Winterreifen und Felgen noch einmal gründlich waschen und die Sommerreifen auf ausreichende Profiltiefe von 1,6 Millimetern prüfen.

3. Innenscheiben reinigen
An den Innenseiten der Scheiben kann sich über den Winter durch Heizungsluft und Gebläse ein Schmutzfilm bilden. Um freie Sicht zu haben, sollten Sie auch die Innenseiten gründlich reinigen, schließlich beschlagen saubere Scheiben weniger als schmutzige. Für gute Sicht nach vorn sorgen außerdem frische Wischerblätter.

4. Auto auslüften
Gönnen Sie ihrem Fahrzeug einen Tag der offenen Tür und lüften Sie ordentlich durch. Feuchtigkeit und Heizungsluft im Winter bringen die Luft im Innenraum zu Stocken. Entnehmen sie die Fußmatten zum Reinigen und lassen sie den Boden darunter gut trocknen.

5. Cockpitsprays meiden
Hüten Sie sich beim Reinigen von Lenkrad und Schalthebel vor dem Einsatz von Sprays. Sie machen die Oberflächen glatt und rutschig und erhöhen so die Unfallgefahr.

6. Motorraum und Licht checken
Beim Frühjahrsputz gilt es den Motorraum gründlich zu checken. Dazu gehört auch die Reinigung des Motors, um undichte Stellen besser ausmachen zu können und Salzreste zu entfernen. Vergessen Sie nicht ÖL- und Kühlwasser zu prüfen und die Scheibenwischanlage aufzufüllen. Checken Sie außerdem Fernlicht und Bremsbeleuchtung auf Funktionsfähigkeit.