Credit Europe Bank Newsletter: Oktober 2016

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Fondssparplan: So zeigen Sie Minizinsen die rote Karte

Ohne ein bisschen Risikobereitschaft erzielen Sie heute kaum noch Rendite. Was aber nicht heißt, dass Sie Verluste in Kauf nehmen müssen. Fonds zum Beispiel unterliegen zwar Wertschwankungen, stehen aber langfristig nur selten im Minus. Im Gegenteil: Auf lange Sicht beinhalten Aktienfonds fast schon eine Renditegarantie, denn die Kurse klettern trotz regelmäßiger Börsenkrisen im Lauf der Jahre sukzessive nach oben.

Sechs Prozent mit deutschen Aktien
Wie Auswertungen des Fondsverbandes BVI zeigen, brachten Fondssparpläne mit deutschen Aktien in den vergangenen zehn Jahren eine Durchschnittsrendite von 4,8 Prozent, auf Sicht von 15 Jahren waren sogar 5,5 Prozent p.a. drin. Ähnliches Bild bei global anlegenden Fonds: die Zehnjahresrendite liegt bei 5,3 Prozent, die Fünfzehnjahresrendite bei 4,6 Prozent. Vorsorgesparer mit sehr langem Atem waren noch erfolgreicher. So beträgt die 30-Jahres-Rendite für deutsche Aktienfonds 6,2 Prozent, globale Aktienfonds erzielen im Schnitt 5,8 Prozent. Positiv: Ausgabeaufschläge und Fondskosten sind in der Renditerechnung bereits enthalten. 
 
• Wichtig: Damit der Kapitalaufbau erfolgreich ist, sollten Sie einen Fondssparplan stets ohne festen Endtermin betreiben. So können Sie Kursschwächen aussitzen und Verluste vermeiden. Warten Sie ab, bis die Börse wieder hoch im Kurs steht. Wenn Sie dann Ihre Anteile verkaufen, winkt häufig Gewinn.

Viele Pluspunkte für Fonds
Fondssparen ist kostengünstig. Während beispielsweise Lebens- und Rentenversicherungen bis zu sechs Prozent Abschlussgebühr berechnen, bieten Banken und Fondsgesellschaften Aktienfonds häufig mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag an. Nicht selten kosten Fondsanteile nur 2,5 Prozent Verkaufsgebühr, mancher Sparplan ist sogar kostenfrei.
Tipp: Für Credit Europe Bank Kunden ist ein bis zum 31.12.16 eröffnetes Depot bei Fidelity kostenlos. Es fallen keine Ausgabeaufschläge an. 

Aktienfonds verteilen das Anlagerisiko auf viele Wertpapiere – das hält Ausfallrisiken in Grenzen. Zahlen Sie gleichbleibende Raten in den Sparplan ein, profitieren Sie gleichzeitig vom sogenannten Cost-Average-Effekt. Das heißt in schwachen Börsenphasen erwerben Sie mehr preiswerte Fondsanteile für das gleiche Geld als in starken Börsenphasen, wenn die Anteile teurer sind. Unterm Strich entsteht ein günstiger Durchschnittspreis für die Fondsanteile.

So werden 100 Euro maximiert
Der Ertrag eines Fondssparplans ist von der Anlagedauer und von Ihrem Einsatz abhängig. Legen Sie beispielsweise monatlich 100 Euro beiseite, dann erzielen Sie nach den jüngsten Auswertungen des BVI bei zehnjähriger Laufzeit mit deutschen Aktienfonds ein Sparergebnis von 15.340 Euro. Das heißt, aus 12.000 Euro Einzahlung entspringt ein Gewinn von 3.340 Euro.

Arbeiten im Home-Office: Wie gelingt das effektiv?

Dank Internet und moderner Computertechnik arbeiten inzwischen elf Prozent aller Beschäftigten im Home-Office – Tendenz steigend. Arbeiten von zu Hause hat mehrere Vorteile: Arbeitgeber sparen sich das Büro für den Mitarbeiter, der Beschäftigte vermeidet lange Arbeitswege. Wer direkt nach dem morgendlichen Toast seinen Computer im heimischen Büro anwirft, der kann in wenigen Minuten mit dem Tagwerk starten. Damit die Arbeit effektiv ist, braucht es Selbstdisziplin und Konzentration auf die Sache. Fünf Tipps zeigen, wie der Balanceakt zwischen Büroarbeit und Freizeit gelingt.

1. Separates Arbeitszimmer einrichten
Stellen Sie Ihren Schreibtisch nicht ins Wohn- oder Schlafzimmer. Auch wenn das aus Kostengründen sinnvoll erscheint, so bringt ein separater Arbeitsraum nicht nur optisch eine gute Trennung von Beruf und Freizeit. Ein eigenes Arbeitszimmer sorgt für eine geschäftliche Atmosphäre und lenkt nicht vom Arbeiten ab wie ein privater Wohnraum. Im Arbeitszimmer können Sie über Nacht Dokumente oder Aktenordner auf dem Schreibtisch liegen lassen, ohne dass es jemanden stört. Statten Sie das Büro mit guter Technik aus, damit die Arbeit zügig und problemlos von der Hand geht. Denken Sie an guten Virenschutz für den Computer, an einen großen, hochauflösenden Bildschirm und einen ordentlichen Scanner. Verwenden Sie eine eigene Telefonnummer, damit Geschäftspartner das Gefühl haben, sie rufen in einem professionellen Büro an.

2. Arbeitszeit festlegen und einhalten!
Denken Sie bloß nicht: Draußen scheint die Sonne, da mache ich erst mal einen Spaziergang und arbeite später. Wer so anfängt, ist zum Scheitern verurteilt. Gerade am Morgen ist der Geist noch frisch, sind Kopf und Körper voller Elan. Nutzen Sie diesen Schwung! Viele Dinge gehen morgens leichter von der Hand als am Nachmittag oder Abend. Legen Sie strikte Arbeitszeiten fest, die sie – ähnlich wie im Büro – nur im Ausnahmefall umgehen. Das bringt Ihnen einen festen Rhythmus, zudem sind Sie für Ihre Kollegen im externen Büro gut erreichbar und können ohne Zeitverzögerung kommunizieren. Setzen Sie sich Deadlines für die bestehenden Projekte und erstellen Sie prioritätsabhängige To-do-Listen.

3. Vergessen Sie die Pause nicht
Auch wenn es paradox klingt: Viele Neulinge im Home-Office machen zu wenig Pause. Die meisten denken, das bringe ich jetzt noch fix zu Ende, dann habe ich nachher Zeit … Doch meistens kommt es anders als gedacht. Ein Anruf platzt dazwischen, der Mail-Anhang lässt sich nicht öffnen oder der Computer streikt – und schon kommt ihr ganzer Zeitplan durcheinander. Gönnen Sie sich ihre Pause unabhängig vom Arbeitsaufwand, am besten mit etwas Bewegung an frischer Luft. Gehen Sie Essen oder holen Sie sich einen Snack im Supermarkt. Eine Ablenkung von der Arbeit bringt Sie auf andere Gedanken, erfrischt den Geist und stärkt die Seele. Sie werden sehen, viele Probleme lassen sich danach leichter lösen. 

4. Konzentration ist Heimsache
Arbeiten Sie nicht jeden Tag im Home-Office, ist es hilfreich, wenn Sie sich schwierige Projekte für den Heimarbeitstag mit nach Hause nehmen. Ohne ständige Geräuschkulisse vom Großraumbüro können Sie sich zu Hause viel besser auf knifflige Projekte konzentrieren und effektiv arbeiten.

5. Teambuilding nicht vergessen
Wichtig ist, sich regelmäßig beim Chef oder in der eigenen Abteilung sehen zu lassen. Halten Sie Kontakt zur Firma und geraten Sie nicht ins Abseits. Nutzen Sie Meetings, Besprechungen oder Brainstormings, um gemeinsame Projekte mit den Kollegen inhaltlich abzustimmen und das berufliche Netzwerk zu pflegen. Verbringen Sie mit Ihren Kollegen die Mittagspause gemeinsam, das fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. Das Home-Office dient hingegen in erster Linie dem Arbeiten an eigenständigen Projekten oder selbstständigen Aufgaben.

Girokonto wechseln: Banken müssen jetzt aktiv helfen

Mitte September trat das neue Zahlungskontengesetz in Kraft. Es brachte erhebliche Erleichterungen für Bankkunden, die mit ihrem Konto von einer Bank zu einer anderen Bank wechseln wollen. Denn nun ist das bisherige Geldhaus gesetzlich verpflichtet, der neuen Bank mitzuteilen, welche Geldtransfers in den letzten 13 Monaten vom betreffenden Konto ab- bzw. auf das Konto eingegangen sind. Der Vorteil: Wechselkunden brauchen sich nicht mehr selbst um das lästige und zeitaufwendige Zusammenstellen aller Lastschriften, Daueraufträge und Terminüberweisungen zu kümmern. Der lange Erfassungszeitraum von über einem Jahr stellt sicher, dass auch einmalige Abbuchungen wie die Kfz-Steuer oder jährliche Versicherungsbeiträge erfasst werden.

Um alle Kontobewegungen zu erfassen, sendet die neue Bank im Auftrag des Kontoinhabers ein Formular in Papierform zur bisherigen Bank, das diese ausfüllt und zurücksenden muss. Hat die neue Bank die Daten, richtet sie das Girokonto ein und informiert Vermieter, Telefongesellschaften, Stadtwerke und Versicherungen über die neue Bankverbindung. Insgesamt räumt der Gesetzgeber den Banken zwölf Arbeitstage für die Kontoumstellung ein.

Banken haften für Fehler
Der Kontoinhaber legt fest, ab wann die Kontoumstellung gelten soll. Die Verbraucherzentralen empfehlen, das bestehende Konto noch eine Weile parallel weiterzuführen, um Fehlbuchungen oder vergessene Lastschriften auffangen zu können. Positiv: Läuft bei der Kontoumstellung etwas schief, werden zum Beispiel Zahlungsfristen nicht eingehalten oder Daten falsch übermittelt, haftet die Bank für entstehende Ansprüche.

Welche Gebühr fällt an?
Der Gesetzgeber überlässt es den Geldhäusern, ob sie für den Kontowechselservice eine Gebühr verlangen. Derzeit sind allerdings keine Bestrebungen ersichtlich, dass Banken oder Sparkassen eine solche Gebühr einführen. Warum auch, schließlich werden neu gewonnene Kunden durch eine solche Gebühr eher abgeschreckt und wechseln mit ihrem Konto vielleicht zur Konkurrenz. Die Verbraucherzentralen weisen darauf hin, dass personenbezogene Daten zu Daueraufträgen und Lastschriften von den Altbanken kostenlos bereitzustellen sind, auch die Schließung des Altkontos darf nichts kosten. 

Banken helfen mit eigenem Kontowechsel-Service
Vor dem neuen Zahlungskontengesetz hatten bereits zahlreiche Direktbanken eigene, Internet-gestützte Wechselservices im Angebot. Die Softwaregramme filtern Lastschriftempfänger und Daueraufträge aus der Flut der Geldtransfers heraus und übertragen die Daten automatisch auf das neue Girokonto. Im Gegensatz zum gesetzlich vorgeschriebenen Wechselverfahren, das für alle Konten möglich ist, funktionieren die elektronischen Wechselprogramme allerdings nur bei Onlinekonten.