Credit Europe Bank Newsletter: März 2017

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Vermögensaufbau: Mehr als sieben Prozent mit Fondssparplänen möglich

Seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 sind die Sparzinsen scheinbar unaufhaltsam auf dem Rückzug und bewegen sich inzwischen an der Nulllinie. Wer heute noch Rendite erwirtschaften will, der kommt nicht umhin, zumindest Teile seines Geldes am Kapitalmarkt anzulegen. Fonds sind dafür geradezu prädestiniert, denn sie verteilen die Anlagegelder auf viele verschiedene Wertpapiere. Die sogenannte Diversifikation senkt Verlustrisiken, denn Kursrückgänge von einzelnen Aktien oder Anleihen werden durch Zuwächse anderer, im Fonds vereinter Wertpapiere, aufgefangen.

Ohne Ausdauer kein Erfolg
Erfolgreicher Vermögensaufbau braucht vor allem eines: Geduld und Ausdauer. Nur wer regelmäßig einen festen Betrag bei Seite legt, der sammelt langfristig ein kleines Vermögen an. Fondssparpläne bieten dabei zwei Vorteile: Sie ermöglichen überdurchschnittliche Renditen und verursachen vergleichsweise geringe Kosten. Außerdem profitieren Anleger vom sogenannten Cost-Average-Effekt. Dieser sorgt dafür, dass bei gleichbleibenden Sparraten in schwachen Börsenphasen mehr preiswerte Fondsanteile im Depot landen als in starken Börsenphasen, wenn die Anteile teurer sind. Unterm Strich entsteht ein günstiger Durchschnittspreis.

Sparbetrag auf verschiedene Fonds verteilen
Wichtig ist, nicht alles auf eine Karte zu setzen und die Verkaufsgebühren gering zu halten. Viele Fondsgesellschaften ermöglichen Rabatt beim Ausgabeaufschlag von Sparplänen. Der Credit Europe Bank Partner Fidelity verzichtet sogar vollständig auf Ausgabeaufschläge, Depotgebühren und Transaktionskosten. Verbraucherschützer raten dazu, den Anlagebetrag zu splitten. So könnte man eine Rate von monatlich 150 Euro dritteln und jeweils 50 Euro in einen international ausgerichteten Aktienfonds, einen Aktienfonds mit deutschen Aktien und einen defensiven Mischfonds oder offenen Immobilienfonds anlegen. Die Aktienfonds sorgen für die nötige Rendite, Mischfonds oder Immobilienfonds stabilisieren das Depot.

Aktienfonds rentieren überdurchschnittlich
Sparer sollten vor allem auf die Renditestärke von Aktienfonds bauen: Die Statistiken des Fondsverbandes BVI weisen zum Beispiel für Fondssparpläne mit deutschen Aktien eine Zehnjahresrendite von 7,3 Prozent aus, die Fünfzehnjahresrendite liegt bei 7,1 Prozent. Ähnlich sieht es mit Aktienfonds Global aus. Weltweit anlegende Fonds erzielten im Sparplanmodus innerhalb der gleichen Anlagezeiträume Renditen von 7,0 Prozent. Die Zahlen zeigen: Über mittel- bis langfristige Sparzeiträume hinweg schlagen Aktienfonds-Sparpläne Geldanlagen wie das Sparbuch um Längen. Auch wenn die Kapitalmärkte immer wiederkehrende Krisen und Probleme verkraften müssen, so sind die negativen Auswirkungen auf die Aktienkurse meist von begrenzter Dauer. Langfristig streben die Börsen und damit die Aktienkurse nach oben.

 

Tagesgeldkonto im Internet: Flexibel, flott, gebührenfrei

Wer Geld flexibel und risikolos aufbewahren möchte, der kann es entweder auf dem Girokonto stehen lassen oder auf ein Online Tagesgeldkonto einzahlen. In beiden Fällen kommt man jederzeit an sein Geld. Allerdings bestehen zwischen beiden Konten erhebliche Unterschiede. So kosten Girokonten inzwischen bei vielen Banken monatlich Geld, Online Tagesgeldkonten sind dagegen zumeist kostenlos. Auch in punkto Verzinsung hat Online Tagesgeld die Nase vorn. Während Banken für Girokonten keine Zinsen mehr zahlen, werden für Online Tagesgeldkonten trotz des anhaltenden Zinstiefs weiterhin Erträge ausgeschüttet.

Schnelle Geldtransfers
Ein entscheidender Pluspunkt für Online Tagesgeld ist seine hohe Flexibilität. Bankkunden können jederzeit über ihr Geld verfügen und Ein- oder Auszahlungen auf dem Online Tagesgeldkonto vornehmen. Dazu kann man den 24-Stunden-Service des Internets nutzen. Die Online-Verwaltung des Tagesgeldkontos ermöglicht rund um die Uhr schnelles und einfaches Geldmanagement vom Computer aus. Mit einem Klick sind Geldbeträge auf das Girokonto überwiesen, das geht sogar im Eilverfahren.

Online Tagesgeld kann aber noch mehr: Die Eröffnung via Antragsformular im Internet geht unkompliziert und ohne Warteschlange. Einfach den Antrag ausfüllen und ausdrucken, die Identität in der nächsten Poststelle bestätigen lassen und die Formulare kostenfrei zur Bank senden – fertig. Ist das Konto freigeschaltet, kann man dank der Online Kontoführung von zu Hause aus Freistellungsaufträge erteilen oder bestehende Aufträge ändern. Außerdem lassen sich Guthaben vom Online Tagesgeldkonto innerhalb der eigenen Bank auf ein Festgeldkonto umschichten. In diesem Fall dient das Tagesgeldkonto als Abwicklungskonto. Die Kontoauszüge sind kostenlos im elektronischen Postfach abrufbar.

Hohe Einlagensicherung
Geldanlagen auf Tages- und Festgeldkonten sind sicher. Innerhalb der EU sind Einlagen bis zu 100.000 Euro je Sparer durch die europäische Einlagensicherung garantiert. Jeder Staat der Europäischen Union musste nach der Finanzkrise entsprechende Sicherungsfonds einrichten, um bei einer erneuten Bankenkrise das Geld der Anleger sicher zurückzahlen zu können. Banken, die in Staaten außerhalb der EU beheimatet sind, bieten solche Sicherungssysteme nicht.

Tipp:  Das Credit Europe Online Tagesgeldkonto ist die ideale Sparform für alle, die Wert auf Flexibilität legen. Anlegen, Sparen, Geld parken – ganz nach Wunsch. Weitere Informationen www.crediteurope.de.

 

Taschengeld für Kinder: So lernt der Nachwuchs den Umgang mit Geld

Kleinkinder freuen sich riesig, wenn sie ihr Sparschwein den Eltern oder Großeltern zeigen und diese ein paar Münzen einwerfen. Wie groß die Münzen sind bzw. welcher Betrag ins Sparschwein fließt, spielt bei den Jüngsten keine Rolle. Gehen die Kinder zur Schule, ist es mit ein paar Cent nicht mehr getan. Schüler können es kaum erwarten, bis Mama oder Papa das Taschengeld auszahlen. Schließlich brauchen sie dringend neue Sammelbildchen zum Zocken oder neue Tattoo-Aufkleber. Größere Geldbeträge spielen in den unteren Schulklassen aber nur selten eine Rolle. Das ändert sich mit zunehmendem Alter, und dann kommt es darauf an, dass die Kinder den bewussten Umgang mit Geld gelernt haben. 

Verantwortung Schritt für Schritt steigern
Eltern sollten ihren Nachwuchs schrittweise an den verantwortungsvollen Umgangs mit Geld heranführen. Wird anfänglich noch vorgeschrieben, was Tochter oder Sohn mit ihrem Taschengeld anstellen dürfen, so sollte man den Freiraum mit der Zeit erweitern und die Verantwortung für das Taschengeld dem Nachwuchs übertragen. Kinder brauchen Freiraum, um eigene Erfahrungen zu machen – das gilt auch in Gelddingen. Ab der zweiten oder dritten Schulklasse ist der Nachwuchs in der Lage, selbst zu entscheiden, wofür er das Taschengeld ausgibt. Dabei lernen Kinder schnell, Prioritäten zu setzen, denn die verfügbare Geldmenge ist begrenzt.

Wichtig ist, dass Eltern nicht der Versuchung erliegen, bei Geldknappheit dem Drängen der Kinder nachzugeben und beliebig Geld nachzuschießen. Zusätzliches Taschengeld sollte eine Ausnahme bleiben und nur bei wirklich wichtigen Anlässen gezahlt werden. Der Nachwuchs muss lernen, mit dem gewährten Taschengeld bis zum nächsten Zahltag auszukommen. Kinder begreifen schnell und sind in der Lage, das Geld einzuteilen oder auf die eine oder andere Nascherei zu verzichten, um sich mit dem Ersparten größere Wünsche zu erfüllen.

Eigenleistung verbessert den Finanzspielraum
Spätestens ab dem Teenager-Alter sollte der Nachwuchs die Erfahrung machen, dass man nicht alles im Leben geschenkt bekommt. Die größer und kostspieliger werdenden Wünsche übersteigen jetzt immer öfter die Höhe des Taschengelds. Nach den Eltern geraten jetzt häufig Oma und Opa in den Fokus, denn da ist vielleicht noch etwas extra zu holen. Doch alle Parteien sollten die "Spendierhosen" nicht zu weit öffnen. Viel mehr ist der Nachwuchs anzuhalten, sich durch kleine häusliche Dienstleistungen oder erste Minijobs, etwa dem Verteilen von Werbeprospekten, selbst etwas hinzu zu verdienen. Dadurch machen Kinder die Erfahrung, dass hinter jedem Euro, den man einnehmen bzw. ausgeben will, eine Leistung steckt. Man muss also zunächst etwas "Geben" bevor man etwas "Nehmen" kann. Zum Familienalltag gehörende Hausarbeiten wie Tischdecken oder den Gang zum Müllcontainer sollte man aber nicht honorieren.

Ein eigenes Konto erhöht finanzielle Verantwortung
In den letzten Schuljahren sollten die Kinder in der Lage sein, ihr Taschengeld einzuteilen und sorgsam auszugeben. Damit ist der Zeitpunkt gekommen, ein Jugendkonto einzurichten. Darauf fließen sämtliche Einkünfte wie Taschengeld, Sonderzahlungen oder Geld aus Nebenjobs. Mit der Bankkarte kann der Nachwuchs nun selbstständig Geld abheben und Shoppen gehen. Da Konten für Minderjährige auf Guthabenbasis funktionieren, machen die Kinder schnell die Erfahrung, dass sie nur ausgeben können, was als Guthaben vorhanden ist. Die finanzielle Verantwortung lässt sich erweitern, indem die Eltern die Jugendlichen animieren, Anschaffungen des täglichen Bedarfs oder kleinere Anschaffungen aus eigener Tasche zu bezahlen. Die nötigen Finanzen dazu kann eine Erhöhung des Taschengelds sicherstellen. Viele Kinder nehmen dadurch zum ersten Mal bewusst wahr, was Kleidung oder Gegenstände des persönlichen Bedarfs wirklich kosten und wie viel sie sich davon leisten können. 

Führerschein auf Kredit?
Mit dem Abitur bzw. während der Ausbildung wollen die jungen Erwachsenen dann endlich ihren Führerschein machen. Ohne Sonderzahlung von den Eltern oder Großeltern geht das aber meist nicht. Eine Überlegung könnte sein, einen Teil des Geldes auf Darlehensbasis zu gewähren. Dann müssten sich die Jugendlichen erstmals mit dem Thema Kredit auseinandersetzen. Sie werden sich fragen: Wie viel kostet ein Darlehen? Welche Leistungen muss ich im Gegenzug erbringen, um das Geld zurückzuzahlen? Wie lange dauert die Tilgung? Die meisten Eltern werden im Endeffekt nicht auf die Darlehensvariante zurückgreifen. Doch bereits aus der Beschäftigung mit dem Thema können Kinder viel Lernen und ihren Horizont erweitern. Wollen Eltern einen Versuch wagen und ein erstes, zinsloses Darlehen auf Probe vergeben, sollte der Kreditbetrag aber höchstens „symbolisch“ sein, um den Nachwuchs nicht zu überfordern. Der Erfolg, die Schulden zurückgezahlt zu haben, macht aber viele Jugendliche Stolz und sorgt für eine positive Erfahrung im Umgang mit Geld.